Fortbildung für Ausbildungsleitungen

Schülerinnen und Schüler sozialpädagogischer Berufs- und Fachschulen (auch in berufsbegleitender Form) qualifiziert anleiten

 

Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine Kooperation der FSP Fröbelseminar, der FSP2 und des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums (SPFZ). Informationen zu aktuellen Kursen erhalten Sie unter (040) 42863-5211 oder -5201 oder auf der Homepage des SPFZ:

√ https://www.hamburg.de/basfi/programm/

Ziel/Inhalt

Die Fortbildung qualifiziert Ausbildungsleitungen zur Anleitung von Schülerinnen und Schüler in der praktischen Ausbildung in sozial- und heilerziehungspflegerischen Berufen

 

Die praktische Ausbildung spielt eine zentrale Rolle für Schülerinnen und Schüler in den sozialpädagogischen Berufs- und Fachschulen, um dem zukünftigen Berufsalltag gewachsen zu sein. Die Lernorte Praxis und Schule sind dabei gleichermaßen gefordert, eine umfassende sozialpädagogische Ausbildung zu gewährleisten. Neben dem theoretisch gestützten Lernprozess an der Schule, basiert die Qualifizierung zur sozialpädagogischen Fachkraft auf kompetent begleiteten praktischen Erfahrungen. Hierbei sind Ausbildungsleitungen fachlich und persönlich gefordert.

In den Standards für die praktische Ausbildung in Hamburg wird betont, dass Ausbildungsleitungen die Fortbildung möglichst durchlaufen, um Schülerinnen und Schüler in der Praxis anzuleiten. Die Fortbildung qualifiziert hierbei zur Praxisausbildung in den Schulformen Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz, Fachschule für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege – auch in berufsbegleitender Form.

Wesentliche Bestandteile der Fortbildung sind: Grundlagen der praktischen und theoretischen Ausbildung, Rolle der am Anleitungsprozess Beteiligten, rechtliche Grundlagen, Gestaltung des Anleitungsprozesses, Aufgaben von Ausbildungsleitungen, Anforderungen an Schülerinnen und Schüler in der praktischen Ausbildung, Methoden der Gesprächsführung, Grundlagen der Beurteilung, Reflexion der eigenen beruflichen Praxis, sowie das Erlernen und Erproben von Unterstützungsformen.

Die Fortbildung beinhaltet die Erarbeitung eines eigenen Ausbildungsleitfadens und schließt mit einem Zertifikat ab.

Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte, in der Regel staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung.

Hinweise

Die Weiterbildung umfasst 100 Stunden (in je zweitägigen Blöcken) und endet mit einem Kolloquium. Für die Erstellung des Ausbildungsleitfadens ist zusätzlich eine zeitliche Unterstützung durch die Einrichtung erwünscht.

Bitte bringen Sie zum ersten Seminartag die pädagogische Konzeption Ihrer Einrichtung – möglichst digital- und einen Speicherstick mit.

 

Voraussetzungen

Ein bestehendes oder geplantes Ausbildungsverhältnis ist von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Erwünscht sind Vorkenntnisse, z.B. in Gesprächsführung und Moderation, zur methodischen Vermittlung der praktischen Arbeit und verschiedene Konfliktlösungsansätze.

Als bekannt werden folgende Materialien vorausgesetzt: die pädagogische Konzeption der eigenen Einrichtung; die Hamburger Bildungsempfehlungen für Tageseinrichtungen und „Erzieherinnen/Erzieher – Standards für die praktische Ausbildung in Hamburg“; „Sozialpädagogische Assistenz – Standards für die praktische Ausbildung in Hamburg“ (Download jeweils unter www.hibb.hamburg.de).

Weitere Informationen hinsichtlich der Teilnahmegebühr, der Teilnahmebedingungen, des Veranstaltungsortes sowie der konkreten Veranstaltungstermine werden jeweils im Jahresprogramm des SPFZ bekannt gegeben:

√ https://www.hamburg.de/basfi/programm/

Fortbildungsbeginn: September

 

     Termine und Veranstaltungsort 2019: 

       09. und 10.09.2019, Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ)

       22. und 23.10.2019, Fachschule für Sozialpädagogik (FSP Fröbelseminar)

       20. und 21.11.2019, FSP Fröbelseminar

       13. und 14.01.2020, FSP Fröbelseminar

       18. und 19.02.2020, SPFZ

       17. und 18.03.2020, SPFZ

       19.03.2020, SPFZ, Kolloquium am Nachmittag

 

Hinweis: Gemäß der Gebührenverordnung wird von der FSP ein Beitrag von 304,00 Euro erhoben. Bitte beachten Sie, dass sich der genannte Betrag im Rahmen der Gebührenanpassung für 2019 um jeweils 2-3 Prozent erhöhen kann (in Bezug auf die in dem Jahr geleisteten Module).

Von dem SPFZ erhalten Sie eine Rechnung über 7 Fortbildungstage.